Martin Topf (Linksys) über Mesh

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Seamless Roaming mit Velop

Von Dr. Harald Karcher

Die Mesh-Definition von Martin Topf, Linksys, lautet: „Mesh Systeme sind unkompliziertere und zuverlässigere Lösungen, um ein möglichst flächendeckendes sowie leistungsstarkes WLAN für ein Objekt zur Verfügung zu stellen. Sie verwenden mehrere Bänder, damit den Clients (Handy, Laptop etc.) eigene Bänder zur Verfügung stehen. Dadurch erleiden die Clients theoretisch keinen Leistungsabfall, egal mit welchem Knotenpunkt Sie gerade verbunden sind. Weitere typische Eigenschaften von Mesh sind die Verwendung von nur einem einzigen Netzwerknamen/Passwort, nahtloses Roaming und in den meisten Fällen App-basierte Konfiguration. Im Unterschied zu klassischen Router-Repeater-Konfigurationen bietet Mesh von Haus aus ‚Seamless Roaming‘ und somit die optimale Voraussetzung für die Nutzung von mobilen Devices. Der wahrscheinlich größte Nutzen für Heimanwendungen ist die App-basierte Konfiguration, die die Installation zum Kinderspiel macht und Netzwerk plötzlich ganz einfach aussehen lässt.“

Mesh-Vorteile: „Mesh-Systeme nutzen nur einen WLAN-Namen (SSID) und somit nur ein einziges Passwort“, sagt Martin Topf. „Ein weiterer entscheidender Vorteil eines Mesh Systems im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Router-Repeater-Konfigurationen ist das unterbrechungsfreie Roaming. Das maschenartige Velop-System wird als ein Netzwerk betrieben und sucht ständig nach verbundenen Geräten. So wird eine absolut nahtlose Verbindung garantiert, auch wenn sich der Kunde im Haus umherbewegt. Viele der aktuell am Markt erhältlichen Systeme verfügen über eine App-basierte Installation und erleichtern somit den privaten Anwendern die sichere Installation. Wir von Linksys haben ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dem Kunden eine frustfreie Installation zu ermöglichen. Wir sehen den Hauptvorteil in der WLAN-Geschwindigkeit und der flexiblen räumlichen Abdeckung mit dem Vorteil von ‚Seamless Roaming‘. Allerdings sollte der Kunde darauf achten, ein Mesh mit Triband-Technologie zu verwenden. Dies ist zwar aktuell nur bei den wenigsten Herstellern der Fall, aber Linksys hat von Beginn an auf diese Technologie gesetzt.“

Mesh-Interviews005-Martin-Topf.JPG Martin Topf, Senior Key Account Manager DACH, Linksys Home Networking (Bild: Harald Karcher)

Zu Mesh-Nachteilen sagt Martin Topf: „Wenn wir von einem Nachteil sprechen können, dann am ehesten die unflexiblere und etwas eingeschränkte Konfiguration, die an dieser Stelle allerdings auch gewollt ist. Linksys wird aus diesem Grund in Kürze ein Update einer Webkonfiguration releasen.“

Dieses Interview in voller Länge gibt es in der WiFi-WLAN-Sammlung von Dr. Harald Karcher.

WLAN-Experten definieren Mesh-Netze:

Die Einleitung dazu erklärt die entsprechenden WLAN-Architekturen im Überblick. Die Fortsetzung berichtet, wie sich im AVM, Eero, Google, Luma und Orbi im Praxistest geschlagen haben.

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