XDSL

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Breitband in Varianten

Von Sabine Philipp

Als Oberbegriff für die verschiedenen DSL-Techniken hat sich die Schreibweise xDSL eingebürgert. Das x steht dabei für x-beliebig; es fungiert als eine Art Platzhalter für die unterschiedlichen Arten von Digital Subscriber Lines, darunter ADSL, SDSL, HDSL und VDSL. (Welche Rolle die Telekommunikationstechnik für KMU spielt, behandelt speziell der Eintrag Breitband im Mittelstand.)

Serie: Digitale Infrastruktur
Die Einführung beginnt in Berlin und klärt die Rahmenbedingungen in Deutschland. Ein erster Regionalschwerpunkt widmet sich dann dem Westen und Nordrhein-Westfalen. Weitere Regionalreports konzentrieren sich auf den deutschen Südwesten und auf Bayern. Extra-Beiträge berichten außerdem über den Stand der NGA-Netze in Österreich und über die praktische, aber schwierige Mobilfunk-Dominanz in der Alpenrepublik.

Grundsätzlich geht es bei der DSL-Technik darum, dass Daten analog über einen Teil des Frequenzbandes der Telefonleitung vom Rechner ins Internet oder umgekehrt verschickt werden. Das Band wird zu diesem Zweck von einem Splitter in drei Frequenzbereiche geteilt: den niederen Frequenzbereich, auf dem telefoniert wird, den mittleren, über den ISDN läuft und den hohen, über den DSL übertragen wird. Deshalb kann man bei DSL auch während des Surfens telefonieren.

Bei der DSL-Technik werden die digitalen Daten des Rechners, von dem sie verschickt werden, im Modem in kleine Pakete gepackt. Dann werden sie analog, also wie beim Telefongespräch in Wellen, über die Leitung geschickt.

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