365 Orte im Land der Ideen

Schwarzes Silizium ergibt stärkere Solarzellen

Schwarzes Silizium mit aufgerauter Oberläche © Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut

Schwarzes Silizium mit aufgerauter Oberläche

Die Projektgruppe Faseroptische Sensorsysteme am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut ist für ihr Projekt Maßgeschneiderte Lichtpulse ausgezeichnet worden. Die Wissenschaftler fanden dabei heraus, dass Silizium, das Grundmaterial von Solarzellen, durch maßgeschneiderte ultrakurze Laserpulse in einer schwefelhaltigen Atmosphäre zu schwarzem Silizium werden kann.

Schwarzes Silizium zeichnet sich den Forschern zufolge durch eine extrem geringe Oberflächenreflexion aus. Das Sonnenlicht könne damit auch im Infrarotbereich genutzt werden, was den Wirkungsgrad der Solarzelle um 25 % steigere. Zudem sei es gelungen, die benötigten Schwefelatome direkt in die Solarzellen einzubauen.

Das Projekt ist einer der Preisträger im Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen, der seit 2006 von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank realisiert wird. Der Wettbewerb prämiert Ideen und Projekte, die einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. (Quelle: Land der Ideen/hw)

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