Adobe hat Acrobat 3D in den Handel gebracht

Mit der neuen Software sollen populäre PDF-Dateien dreidimensional werden. Acrobat 3D eigne sich für Ingenieure, Techniker und Architekten, die bei der Arbeit an einem Projekt Konstruktionsdaten in 3D austauschen. Zugleich würden vertrauliche Informationen vor dem Zugriff unbefugter Personen geschützt. Externe Projektbeteiligte wie etwa Kunden oder Zulieferer könnten sie zudem prüfen und kommentieren, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell.

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© Heise Business Services

Voraussetzung ist, dass der Absender des PDF-Dokuments die entsprechenden Kommentar-Funktionen in Acrobat 3D frei schaltet. Das Programm integriert 3D-Daten aus verschiedensten CAD und Animations-Programmen wie Autocad, 3D Studio Max, Softimage und Lightwave in PDF-Dateien. Insgesamt werden mehr als 50 Formate unterstützt. Beim Import der 3D-Modelle können detaillierte Konvertierungseinstellungen festgelegt werden – Maßstab, Beleuchtung, Render- und Animationsstil sowie Ansichten. Mit speziellen 3D-Werkzeugen ist es sogar möglich, das Modell interaktiv im Adobe Reader zu drehen, zu schwenken, aus verschiedenen Blickwinkeln anzuzeigen und in das Modell zu zoomen. Abstände lassen sich ebenfalls abmessen (Quelle: PC Professionell 3/06).