Netzteile müssen stark und leise sein

Eine zu schwache Stromversorgung sei ein häufiger Grund für Systemabstürze und -ausfälle. Das ergab ein Test der Computerzeitschrift PC Professionell. Wattzahlen würden nur wenig aussagen. Deshalb solle man beim Kauf eines Netzteils auch auf den Wirkungsgrad und die Lautstärke achten. Die Hersteller würden sich darüber aber gerne ausschweigen.

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© Heise Events

Der Wirkungsgrad gibt an, wie effizient das Netzteil den Wechselstrom aus der Steckdose in die zur Versorgung des PCs notwendigen Gleichströme umwandelt. Je geringer der Wirkungsgrad, desto größer sind die Leistungsverluste im Netzteil. Das kann am Jahresende einige Euro in der Stromrechnung ausmachen, entscheidender ist aber, dass die verlorene Energie am Netzteil als Wärme abfällt. Dies erfordert wiederum eine stärkere und damit meist auch lautere Kühlung.
Testsieger wurde Be quiet! BQT P6-520W (120 Euro). Das Urteil der Ingenieure: „Der Sieger versorgt selbst die schnellsten Spitzen-PCs stabil und leise mit Strom. Der hohe Wirkungsgrad über einen weiten Leistungsbereich macht das Netzteil auch für weniger starke Rechner gut nutzbar. Die üppige Ausstattung lässt keine wichtige Anschlussmöglichkeit vermissen und bietet innovative Features wie etwa ein Nachlaufen des Lüfters bei ausgeschaltetem PC“. Die Budget-Empfehlung bekam das Ultron UN-550 PFC (80 Euro – Quelle PC Professionell 3/06).