Microsoft versteckt wertvolle Windows-Tools

Auf Microsofts Web-Servern lagern in Untiefen und verschachtelten Verzeichnissen mehrere Gigabyte nützlicher Gratis-Tools. Allerdings beklagt die Computerzeitschrift PC Professionell die langwierige und schwierige Suche nach Programmen wie zum Beispiel Windows Desktop Search.

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Im Vergleich zur lahmen Such-Engine von Windows XP finde das Tool auch Begriffe, die in E-Mails, Attachments, Chats oder Dokumenten enthalten sind. Besonders praktisch sei dabei, dass auch Musik- und Video-Files gefunden werden. Windows Desktop Search klinkt sich mit einer Eingabeaufforderung in die Taskleiste ein – unauffällig, aber immer parat. Suchtreffer würden wahlweise im Pop-up-Fenster darüber oder im Browser angezeigt.

Mit dem Programm Windows Defender könne man seinen Rechner auf Spionageprogramme untersuchen lassen und eventuell vorhandenen Schad-Code sofort entfernen. Der Quick Scan prüft dabei typische Orte auf dem PC, in die sich Spyware einnistet, etwa in der Registry. Der optionale Full Scan durchforstee das gesamte System auf verdächtigen Code. Regelmäßige und auf Wunsch automatische Updates von Windows Defender sollen die Installation neuer Spyware verhindern. Die Software sei derzeit noch in der Beta-Phase, funktioniere aber ohne Probleme.

Statt von wehenden Windows-Fahnen können sich XP-Nutzer in Arbeitspausen auch von Videos unterhalten lassen. Video Screensaver Powertoy unterstütze nicht nur Filme im WMV-Format. Das Programm akzeptiere AVI-Files sowie MP3- und WAV-Dateien. Auch Winamp-Playlisten können für die Wiedergabe vorgesehen werden. Die Konfiguration des Bildschirmschoners erfolge im Anzeige-Fenster der Systemsteuerung.

Für neue Downloads bei Microsoft empfehle es sich, die Seiten https://www.microsoft.com/de-de/ zu durchforsten. Dabei benötige man allerdings viel Geduld, um alle Tools zu finden.