Fotos im RAW-Format brauchen Highspeed-Speicher

Einfache und preiswerte Flash-Karten sollen für die meisten Hobby-Fotografen völlig ausreichen. Die Geschwindigkeit der Speicherkarten sei gut für klassische Urlaubsfotos geeignet. Selbst bei Aufnahmen von Serienbildern mit den derzeit gängigen und weit verbreiteten Digitalkameras mit 5-Megapixel-Sensor können die Datenmengen problemlos bewältigt werden, ergab ein Test der Computerzeitschrift PC Professionell. Eine Standard-CF-Karte koste bei Sandisk rund 30 Euro, für die Highspeed-Variante müsse man beim gleichen Hersteller fast doppelt so viel bezahlen.

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© Heise Business Services

Erst im Profibereich, wo Bilder häufig als Rohdaten aufgezeichnet werden, rentiert sich die Anschaffung einer circa 100 Euro teuren Highspeed-Karte. Ein Foto im RAW-Format kann je nach Auflösung Dateigrößen von bis zu 10 MByte erreichen. Wenn Profikameras dann sechs bis acht Bilder pro Sekunde schießen, kann der Speicher gar nicht schnell genug sein.

Ähnlich wie bei Hobby-Digicams gelte auch für PDAs oder Handys: Speicherkarten mit einer übertrieben hohen Übertragungsrate um 20 MByte/s sind im Alltag überflüssig. Um beispielsweise eine MP3-Datei mit 128 KBit/s abzuspielen, müsse die Flashkarte keine 20 MByte/s transportieren. Für störungsfreien Musikgenuss seien bereits 0,02 MByte/s ausreichend. Auf Highspeed verzichten könne auch Navigationssoftware für den PDA wie TomTom oder Destinator. Da die Landkarten oder Stadtpläne immer nur abschnittsweise geladen werden, erfordere das Einlesen kein hohes Übertragungstempo.