Umstieg auf Windows Vista lohnt sich erst 2008

Wie Pressetext Deutschland meldet, rieten die Analysten des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Gartner Group auf dem Midsize Enterprise Summit in Paris zum schrittweisen Umstieg auf das neue Windows Vista. Ein Umstieg im Zuge eines Hardwarewechsels sei die günstigste Variante.

Die Marktforscher empfehlen Unternehmen mit Windows XP, nicht vor 2008 vollständig auf Vista umzusteigen und stattdessen mehrere Betriebssystem-Versionen nebeneinander zu verwenden. »Das ist nämlich wesentlich kostengünstiger«, so Gartner-Analystin Annette Jump. Die weit verbreitete Ansicht, dass die Unterstützung mehrerer Betriebssysteme teurer und komplexer sei, habe nicht immer Gültigkeit. Häufig würden die Kosten für den Umstieg nicht mit einberechnet. Eine schrittweise Einführung des Betriebssystems sei für etwa 60 Prozent der Unternehmen sinnvoll. Diese Empfehlungen würden jedoch nur für XP-Nutzer gelten. Unternehmen mit  Windows-2000-Systemen sollten möglichst bald auf Vista umrüsten. (Auf das Risiko, mit den nicht mehr supporteten Versionen Windows 98 und ME zu arbeiten, haben wir bereits hingewiesen.)

Die Gartner-Experten gehen davon aus, dass ein Betriebssystem nach der Markteinführung noch bis zu 18 Monaten reifen muss. Wenn Vista im Januar 2007 startet, wäre deshalb erst ab Mitte 2008 die Umrüstung sinnvoll. Bei Office 2007 ist laut Jump ein Wechsel auf Raten zu kompliziert und teuer. Abzuwägen sei aber, ob die neue Office-Version für die Mitarbeiter auch ausreichend Vorteile biete, um einen Umstieg zu rechtfertigen. (ml) ENGLISH

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