Europa will Antidiskriminierung in KMU fördern

KMU sind ein wichtiger Faktor der europäischen Wirtschaft, sie beschäftigen circa 75 Millionen Menschen und machen 99 Prozent aller Unternehmen in der EU aus. Da Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt oft nur in größeren Unternehmen getroffen werden, hat die Europäische Kommission einen erhöhten Informationsbedarf zu diesem Thema innerhalb der KMU-Gemeinschaft festgestellt. Deshalb gibt es jetzt eine Veröffentlichung und eine EU-Konferenz zu diesem Thema.

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Heute, am 29. September und morgen ist Limassol das Zentrum zur Förderung der Vielfalt in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Vertreter von mehr als 140 Unternehmen und Unternehmensverbänden aus allen 25 EU-Ländern kommen zur „EU-Konferenz – Die Vorteile von Vielfalt und gleichberechtigter Teilhabe für kleine und mittelständische Unternehmen 2006" zusammen. Eröffnet wird die Konferenz vom zypriotischen Minister für Arbeit und Sozialversicherung, H.E. Antonis Vassiliou, und Lenia Samuel, stellvertretende Generaldirektorin für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, Europäische Kommission.

Die Veröffentlichung „Vielfalt am Arbeitsplatz – 8 Schritte für kleine und mittelständische Unternehmen" liefert Orientierungshilfen zum Thema Vielfalt als Geschäftsstrategie für KMU. Teilnehmer haben die Möglichkeit, in 3 interaktiven Workshops und Trainings zu lernen, wie Strategien für mehr Vielfalt am Arbeitsplatz entwickelt werden können.

„In allen Bereichen spiegelt sich die Vielfalt der Gesellschaft wider, aber möglicherweise nirgendwo mehr als am Arbeitsplatz. Deshalb ist es wichtig, dass KMU die europäischen Antidiskriminierungsregelungen kennen und sich der Vorteile bewusst werden, die die Strategien zur Vielfalt ihren Unternehmen bringen können", sagt Lenia Samuel von der Europäischen Kommission. (na/ml)