Open-Source bietet Sparpotential für KMU

Der Umstieg auf die frei verfügbaren Anwendungen kann für Unternehmen durch wegfallende Lizenzgebühren eine erhebliche Kostenreduktion bedeuten. Linux-basierte Programme sind eine interessante Alternative zu den dominierenden Messaging-Groupware-Lösungen wie Microsoft Exchange oder Lotus Notes. Ein Report von Berlecon Research zeigt, dass viele am deutschen Markt etablierte Lösungen für E-Mail, Kalender, Kontakte und Messaging bereits auf Open Source basieren.

Bei den Angeboten unterscheiden die Analysten zwischen Open-Source-Projekten, die eigenständige Lösungen erarbeiten und auf Open-Source-Infrastruktur basierenden Lösungen, die sich explizit als Alternativen zu den etablierten Anwendungen positionieren.

Die Variante „Open-Source-basiert“ wirbt mit niedrigen Lizenz- und Wartungskosten und macht die Einbindung von Drittanbieter-Anwendungen durch offene Format und Protokolle äußerst einfach. Gerade für mittelständische Unternehmen, die serverseitig auf Linux setzen, eignen sich Linux-basierte Lösungen. Eine homogene IT-Infrastruktur ist aber essenziell, um Aufwand und Kosten für Installation, Betrieb, Wartung und Schulung soweit wie möglich zu minimieren.

Vollwertige Open-Source-Lösungen sind kostenlos downloadbar. Sie haben jedoch oft den Nachteil, dass sie nur sehr bedingt Unterstützung für die am Markt dominierenden Outlook Clients bieten. Diesem Problem wird jedoch einerseits mit Outlook-Konnektoren für in Unternehmen bereits genutzte Desktop Clients sowie durch die ständige Weiterentwicklung der eigenen Webmail Clients entgegengewirkt.

Der Report ist für 240 Euro erhältlich . Eine kurze Zusammenfassung mit weiteren Daten steht online zur Verfügung. (ecin/ml) ENGLISH

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