Maschinenbauer stellen Produktionsrekord auf

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau wird aufgrund der bisherigen Entwicklung 2006 einen neuen Produktionsrekord von geschätzt 158 Milliarden Euro erreichen und im laufenden Jahr um sieben Prozent wachsen. Damit wird der deutsche Maschinenbau in den Jahren 2004 bis 2006 insgesamt um real 18% zulegen, so die Einschätzung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Anzeige
c't wissen - DSGVO 2020 in der Praxis

Das Jahr 2006 sei für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau deutlich besser gelaufen als erwartet. Bei der Auslandsnachfrage seien bis Oktober 2006 keine Ermüdungserscheinungen auszumachen gewesen. Sie übertraf das hohe Niveau von 2005 um real plus 14%. Die Bestellungen aus dem Inland stiegen im laufenden Jahr um 21%. Eine, verglichen mit den europäischen Nachbarn, zurückhaltende Lohnpolitik habe zusätzlich zu relativ sinkenden Lohnstückkosten geführt. Die Branche habe so ihre internationale Führungsrolle ausbauen können.

38% der deutschen Maschinenbauunternehmen berichten mittlerweile über auslastungsbedingte Produktionsbehinderungen. Mehr als jedes zehnte Unternehmen habe Bedarf an technischen Kapazitäten. Dabei habe die Branche in den letzten drei Jahren ihre eigenen Investitionen bereits um fast ein Viertel ausgeweitet.

10% der Unternehmen beklagen einen Mangel an Fachkräften. Im September 2006 zählte der deutsche Maschinen- und Anlagenbau eine Stammbelegschaft von 883.000 Mitarbeitern. Der Tiefpunkt der Beschäftigtenentwicklung lag im Juni 2005 bei 857.000 Mitarbeitern.

Die Prognose für 2007 erhöhte der Verband deshalb von ursprünglich 2% (im September) auf nunmehr 4%. (VDMA/ml) ENGLISH