Beispielhafter Erfolg für Open-Source-Projekt

Das Ulmer Softwareunternehmen Wilken GmbH, Sieger des ersten Open Source Business Award 2007, bietet die kostengünstige Ablösung von nicht mehr gewarteten oder unzureichend integrierten Anwendungen in Kommunen.

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© Heise Events

Für die Open-Source-Lösung sollen geringe Einführungskosten und eine hohe Investitionssicherheit sprechen. Die an dem Projekt teilnehmenden Gemeinden könnten sich die Kosten solidarisch teilen, um veraltete Fachanwendungen der Verwaltung ablösen zu können. Viele der Anwendungen würden noch auf nicht mehr wartbaren Altplattformen oder kostspieligen proprietären Systemen laufen. In dem ausgezeichneten Projekt OSBL (Open Source Business Library) soll ein Pool von lizenzfreien Open-Source-Fachverfahren plattformunabhängig und kostengünstig entwickelt werden. Lizenzkosten würden entfallen. Anfallen sollen nur die jeweiligen Anteile an den Entwicklungskosten sowie die in Anspruch genommenen Dienstleistungen.

Dank Open Source seien die Kommunen herstellerunabhängig, könnten die Entwicklung beeinflussen und sogar eigene Anforderungen selbst umsetzen, so der Wilken-Mitarbeiter Holger Engels. Nach eigener Aussage entwickelt das Unternehmen Anwendungen für Finanz- und Rechnungswesen, Waren- und Materialwirtschaft, Controlling, Energieabrechnung sowie Openshop-Lösungen für E-Business, die über 1500 Mal im Einsatz sein sollen (Quelle: Wilken GmbH/OSC).