Linux-PC für den Industrieeinsatz vorgestellt

Die taskit GmbH bietet mit dem Portux Panel-PC ein System für Anwendungen in rauen und widrigen Umgebungen, das auf das Open-Source-Betriebssystem Linux setzt.

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© Heise Events

Der Portux Panel-PC soll durch ein stabiles Industriegehäuse vor Vibrationen und Stößen geschützt sein. Er könne auch dort eingesetzt werden, wo herkömmliche PC-Technik versage. Entsprechend der Schutzart IP65 soll der Industriecomputer gegen Staub, Schmutz und Wasser geschützt sein. Selbst bei der Reinigung des PCs könne kein Strahlwasser eindringen, da die Steckverbindungen abgedichtet seien. Mit Abmessungen von 25,8 x 16,2 x 5,6 Zentimetern eigne sich der Portux Panel-PC für Bereiche wie Steuerung, Messung und Regelung. Zur Eingabe stünde eine 4×6-Tasten-Matrixtastatur zur Verfügung, die auch mit Arbeitshandschuhen bedient werden könne.

Das integrierte 5,7-Zoll-Farbdisplay soll auch bei schlechten Lichtverhältnissen ablesbar sein. Zwei serielle Schnittstellen, ein USB-2.0-Host- und Client-Port, 10/100-Mbit/s-Ethernet, ein PS/2-Tastaturanschluss sowie ein 96poliger Portux Extension Bus (PXB) für anwendungsspezifische Erweiterungen seien vorhanden. Für die Speicherung sollen 64 MByte SDRAM, 16 MByte Flash-Speicher sowie ein SD/MMC-Card-Slot bereitstehen. Linux sei neben dem Bootloader U-Boot vorinstalliert. Für das Betriebssystem befänden sich viele Lösungen im Internet, so dass die Lösung auch für Entwickler geeignet wäre, die vorher nicht mit Linux gearbeitet hätten (Quelle: taskit GmbH/OSC).