Aufschwung im 1. Quartal 2007 abgeflacht aber robust

Ein halbes Prozent legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem vierten Quartal 2006 zu. Damit verläuft das Wachstum deutlich flacher als im letzten Quartal (1,0%). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, erhöhte sich das BIP im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 3,3%. Kalenderbereinigt waren es sogar 3,6%.

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Hauptmotor für das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal war die lebhafte Investitionstätigkeit. Gebremst wurde das Wachstum vor allem durch die geringeren privaten Konsumausgaben im Zeichen der Mehrwertsteuererhöhung. Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2007 wurde von 39,0 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 569.000 Personen oder 1,5% mehr als ein Jahr zuvor.

Vom Bundeswirtschaftsministerium wird die Entwicklung sehr positiv bewertet. Bundesminister Michael Glos: „Die Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes belegen, dass sich die deutsche Wirtschaft in kraftvoller Fahrt befindet und unser wirtschaftspolitischer Kurs richtig ist. Auch das Ergebnis für 2006 wurde erneut angehoben, und zwar von real 2,7% auf nunmehr 2,8%. Der gute Einstieg in das Jahr 2007 stützt zugleich die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung, der ein Anstieg des realen BIP im Jahresdurchschnitt 2007 von 2,3 Prozent zugrunde liegt.“ (Statistisches Bundesamt/BMWi/ml)