Neues Gutachten vom Filterhersteller Dexwet

Der Filtehersteller Dexwet hat ein neues Gutachten veröffentlicht, dass zum einen die Wirksamkeit des eigenen Feinstaub-Filters für Laser-Druckgeräte belegen soll, zum anderen einen Einblick gibt, welche Partikel sich in gebrauchten Filtern wiederfinden.

Anzeige
c't wissen - DSGVO 2020 in der Praxis

Als Gutachter wurde die ofi Technologie & Innovation GmbH beauftragt. Die ofi ist laut eigenen Aussagen eines der größten Prüf- und Forschungsinstitute Österreichs.

Das Gutachten kommt, kurzgefasst, zu folgenden Ergebnissen:

  • Ablagerungen auf den Filtern ergaben meist komplexe Zusammensetzungen von Polystyrol, Terephthalsäurepo-lyester, Epoxiden, Polyamiden bis Polyethylen.
  • Die rasterelektronenmikroskopischen Untersuchungen zeigten lediglich bei den Ablagerungen des Musters 3.1.4 als Hauptbestandteil Eisenoxide, bei allen an-deren Mustern waren Kohlenstoff und Sauerstoff Hauptbestandteil.
  • Bei der Messung der Partikelgrößenverteilung der Ablagerungen auf den Filter-stäben konnte nachgewiesen werden, dass 90% der gezählten Partikel eine Größe von < 1?m aufweisen und somit eindeutig der Feinstaub-Kategorie zu-zuordnen sind.
    • Eine medizinische Einschätzung des Gutachten liegt noch nicht vor, hier beschränken sich die Gutachter auf die allgemein bekannten Gefahren durch Feinstaubemissionen
      Mehr zu dem Gutachten gibt es von unserer Seite im Laufe der nächsten Woche, sicherlich wird auch dieses Gutachten die Feinstaub-Diskussion um weitere Aspekte erweitern. Eine Stellungnahme der Gerätehersteller wird nicht zu erwarten sein, da kein Hersteller namentlich in dem Gutachten erwähnt wurde.