Über Hochverfügbarkeit unter Linux informieren

Auf dem Kongress „Open Source meets Business“ wird Philipp Reisner von der Linbit Information Technologies GmbH über die Möglichkeiten von Hochverfügbarkeit mit Hilfe von Open-Source-Lösungen berichten.

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© Heise Business Services

Der Vortrag von Philipp Reisner findet am 23. Januar 2008 in Nürnberg statt. Als Baustein für hoch verfügbare Linux Cluster, die kein Shared Storage benötigen, soll dabei insbesondere das Linux-Kernel-Modul DRBD (Distributed Replicated Block Device) behandelt werden. Durch den Einsatz von DRBD wird unter anderem die Replikation von Platteninhalten wie Filesystemen und Datenbanken in Echtzeit möglich. Das DRBD-Modul ist laut Anbieter mit allen Linux-Programmen kompatibel und nimmt keinen Einfluss auf die Applikationen.

Mit Hilfe der kostenlosen Open-Source-Lösung könnte auf teure Hardware für ausfallsichere Systeme verzichtet werden, so Linbit. Vielmehr reiche die Standarddatennetztechnik Ethernet und eine einfache Standardhardware aus, um die Unternehmensdaten vor Verlust zu bewahren. Kleine und mittlere Unternehmen könnten sich dadurch Hochverfügbarkeit ohne größere Investitionen leisten (Quelle: LINBIT Information Technologies GmbH/OSC).