Fortinet virtualisiert Netzwerksicherheit

Eine Steigerung der Flexibilität bei gleichzeitig sinkenden Betriebskosten soll durch die Virtualisierung der Netzwerksicherheit möglich werden. Fortinet zeigt auf der CeBIT 2008 die Virtualisierung des Unified Threat Management (UTM) am Beispiel der Fortigate-3810A Appliance.

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Nach Mitteilung von Fortinet ist jede integrierte Sicherheitsfunktion virtualisierbar und kann in separate Instanzen unterteilt werden. Firewall, Antivirus, Intrusion Protection, Antispam, Web Content Filtering, VPN, Traffic Shaping und dynamisches Routen können so flexibel an den eigenen Bedarf angepasst werden. Dabei unterstützt die Security-Appliance bei der Konsolidierung von Netzwerkgeräten, Ports und Komponenten und senkt die Betriebskosten für die Sicherheit im Netz. Im Gegensatz zu anderen auf dem Markt verfügbaren Lösungen virtualisiert Fortinet nicht nur einzelne Funktionen der Netzwerksicherheit, so der Anbieter.

Die neuen Fortigate-Systeme Fortigate-3810A und Fortigate-3016B erlauben eine Firewall-Performance von bis zu 26 Gb/s. Dadurch sollen zeitkritische Anwendungen wie die Internet-Telefonie (VoIP) nicht mehr durch Netzwerklatenzen beeinflusst werden. Die Appliances der Fortigate-Serie richten sich je nach Modell an Konzerne, große Unternehmen, den Mittelstand oder Außenstellen eines Unternehmens (Quelle: Fortinet Inc./OSC).