Studienreform muss auch der Wirtschaft nützen

0371.pngDer Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die Rolle der Hochschulen bei der Qualifizierung von Fachkräften in einer Studie unter die Lupe genommen. Sie beruht auf einer Umfrage unter mehr als 235 Firmen. An erster Stelle steht bei 71% der Unternehmen Teamfähigkeit als wichtigste Kompetenz, die Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg mitbringen sollen. Ebenso wichtig ist für Betriebe, dass Berufseinsteiger selbstständig arbeiten, Einsatzbereitschaft zeigen und gut kommunizieren können. Von zentraler Bedeutung ist auch die Fähigkeit, Wissen im Betrieb anzuwenden.

Die neuen Bachelor- und Masterausbildungen werden von etwa zwei Dritteln der Befragten positiv bewertet, allerdings hat bislang erst eine Minderheit der befragten Betriebe Erfahrungen mit den Absolventen neuer Abschlüsse gemacht.

Großen Wert legen viele Unternehmer auf Kooperationen mit Hochschulen. Mehr als 50% der an der Umfrage beteiligten Betriebe arbeiten bereits mit Hochschulen zusammen und viele wollen diese Zusammenarbeit weiter ausbauen. Leider gelingt dies nicht immer, weil nicht alle Universitäten und Fachhochschulen die Angebote von Betrieben richtig aufgreifen. Hier müssen die Hochschulen nach Einschätzung des DIHK nachbessern. Die IHKs stehen als Partner für die Anbahnung von Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen bereit.

Die aufschlussreiche Broschüre „Die Studienreform zum Erfolg machen! Erwartungen der Wirtschaft an Hochschulabsolventen“ steht gegen eine geringe Gebühr beim DIHK per Bestellung zur Verfügung.

(DIHK/ml) ENGLISH