Neue Designmethode gegen Technik-Frust auf der CeBIT

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) zeigt auf der CeBIT (Halle 9, Stand CO8), wie mit der kreativen Methode des „Design Thinking“ systematisch neuartige IT-Lösungen entwickelt werden können, die sich an echten Bedürfnissen der Nutzer orientieren. Die innovative Designmethode wird am Institut in Potsdam als zweisemestriges Zusatzstudium angeboten. Vorbild ist das Studienprogram der berühmten d.school der Stanford University in den USA.

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„Obwohl Hersteller vollmundig immer wieder neue Produktfunktionen versprechen, höhere Rechenleistung in stets kleiner werdende Geräte packen und diese optisch auf Hochglanz polieren, verzweifeln doch immer mehr Anwender immer häufiger an der Bedienung ihrer Geräte oder an der Nutzung bestimmter Dienstleistungen“, beschreibt Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking, das übliche Dilemma.

Gegen diesen alltäglichen Technikfrust tritt er mit seinen Professoren-Kollegen und Studenten auf der CeBIT an. Dazu sammeln die Studenten während der CeBIT durch Befragung von Messebesuchern negative Erfahrungen mit der Technik. Diese werden am Stand des Hasso-Plattner-Instituts gesammelt und in täglich vier fünfzehnminütigen „Design Thinking-Sessions“ live in innovative Lösungen umgesetzt.

Die Live-Demonstration soll zeigen, dass bei Anwendung der Methode des „Design Thinking“ selbst nach insgesamt nur einer Stunde systematischer Kreativarbeit innovative Ideen entstehen, von denen die eine oder andere durchaus zu einer marktfähigen Lösung weiterentwickelt werden kann. Wer nicht live vor Ort sein kann, findet die Ergebnisse der Sessions auch täglich im Netz.

(idw/ml)