Neuer Ausbildungsberuf Fotomedienfachmann/-frau

Ab 1. August gibt es einen neuen Ausbildungsberuf „Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau“. Damit wird die Ausbildungslandschaft wieder ein Stück zeitgerechter, denn die digitale Fotografie ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und die Konsumenten bis hin zu Profifotografen brauchen eine kompetente Beratung im Handel. Auch Fotolabors und Hersteller von Bildtechnik benötigen dringend Fachkräfte mit diesem Berufsprofil.

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Die Ausbildungsordnung zum „Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau“ wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und in Zusammenarbeit mit Sachverständigen der Branche und der Sozialparteien erarbeitet. Gleichzeitig haben die Länder den Rahmenlehrplan für den Berufsschulunterricht entwickelt. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Der neue duale Ausbildungsberuf soll die Bemühungen der kleinen und mittelständischen Fotobetriebe unterstützen, sich durch qualifizierte Beratungskompetenz in einem technologisch anspruchsvollen und schnelllebigen Geschäftsumfeld zu behaupten. Der neue Ausbildungsberuf soll dem Einzelhandel zudem die Chance eröffnen, die Preisvorteile des Internethandels durch eine größere Kundennähe und ein individuelles, kompetentes Serviceangebot auszugleichen.

Weitere Informationen stehen auf der Website des BIBB zur Verfügung.

(idw/ml)