Automatisierung
Xerox erhöht Performance und Bildqualität der Xerox iGen3

Im Rahmen der drupa 2008 hat Xerox ein so genanntes Automated Colour Quality Suite Press Matching System für die digitalen Produktionsdrucksysteme Xerox iGen3 90 und 110 vorgestellt. Die Suite ermöglicht kürzere Rüstzeiten für die Drucksysteme, einen schnelleren Produktionsbeginn, eine höhere Farbstabilität sowie eine automatisierte Abstimmung und Abmusterung von Pantone-Farben.

Routinetätigkeiten für die Einstellung und Aufrechterhaltung der Farbtreue, die beim Betrieb eines schnell laufenden digitalen Produktionssystems immer wieder anfallen, sollen laut Xerox nun mit einem noch größeren Automatisierungsgrad erledigt werden können. Die Automated Colour Quality Suite reduziert die Belastung der Bediener durch Aufgaben wie etwa Kalibrierung, Justierung, Farbabstimmung und -abmusterung, die bisher manuell durchgeführt worden sind. Dank der längeren Betriebszeiten und dem schnelleren Start der eigentlichen Produktion stehen den Anwendern Woche für Woche zusätzlich nutzbare Zeiten zur Verfügung, die für eine höhere Produktivität sorgen, einen größeren Output ermöglichen und zusätzliche Umsatzerlöse generieren.

Die Funktionen der neuen Automated Colour Quality Suite werden im Zusammenspiel mit der Xerox iGen3 auf der drupa, der internationalen Fachmesse der Druck- und Medienindustrie, die vom 29. Mai bis zum 11. Juni 2008 in Düsseldorf stattfindet, zu sehen sein (Xerox-Stand A78 in Halle 8b).

„Vor acht Jahren hat die Einführung des Drucksystems iGen3 im Bereich der graphischen Kommunikation eine Revolution eingeleitet und Druckdienstleistern geholfen, neue Formen von Tätigkeiten und Aufträgen zu übernehmen, die zusätzliche Einnahmequellen erschlossen haben“, sagte Quincy Allen, President der Xerox Production Systems Group. „Mit der Einführung der Automated Colour Quality Suite haben wir dieses Drucksystem nochmals deutlich verbessert. Die Druckdienstleister können ihren Kunden jetzt noch höhere Farbqualitäten liefern, während sie gleichzeitig die Einsatzzeiten ihrer Systeme verlängern und damit ihre eigene Rentabilität steigern.“

Die neuen Funktionalitäten werden durch die Integration eines zwischengeschalteten Spektralphotometers bereitgestellt. Dieses Gerät misst die Farbe von Musterausdrucken in der Papierbahn der Xerox iGen3 Produktionsdrucksysteme. Signifikante technologische Verbesserungen bei der Profilerzeugung liefern eine präzise Farbsättigung, gleichmäßige und ausgewogene achromatische Farben (schwarz, weiß und grau), Schattierungsnuancen und weiche Übergänge bei Spitzenhelligkeiten und Glanzflächen. Die Bediener können Dateien, die eigentlich für den Offsetdruck vorgesehen sind, jetzt annehmen, zu einem iGen3 Drucksystem weiterleiten und dort das gewünschte Ergebnis erreichen. Durch die Begrenzung subjektiver menschlicher Eingriffe aufgrund der Automatisierung wird eine exakte und konsistente Farbabstimmung und -abmusterung auch beim Einsatz mehrerer Drucksysteme erreicht. (oj)