Signatursoftware glänzt mit neuen Funktionen

Governikus Signer 2.0
Governikus Signer 2.0

Die Bremen Online Services GmbH & Co. KG (BOS KG) hat vor Kurzem die Version 2.0 ihrer Signatur-Komponente Governikus Signer vorgestellt. Sie soll sich durch neue Funktionen und eine komplett überarbeitete Nutzerführung auszeichnen. Die Software kann Stapelsignaturen erzeugen, Dokumente ver- und entschlüsseln und verfügt über eine integrierte Verifikationskomponente sowie eine Ecard-API-Schnittstelle, die einen universellen und systemunabhängigen Einsatz ermöglichen sollen.

Um das Signieren für Unternehmen attraktiver zu machen, bietet Governikus Signer 2.0 die Erzeugung von Stapelsignaturen. Bei Verwendung einer geeigneten Signaturkarte können mit einer einzigen PIN-Eingabe bis zu 100 Dokumente – beispielsweise elektronische Rechnungen – mit einer qualifizierten Signatur versehen werden.

Eine weitere neue Funktion ist die Ver- und Entschlüsselung von Dokumenten. Damit können wichtige und vertrauliche Dateien vor unerlaubtem Zugriff gesichert werden. Ein vom Sender verschlüsseltes Dokument soll sich nur von dem Empfänger entschlüsseln lassen, für den das Dokument bestimmt ist.

Governikus Signer 2.0 bietet außerdem ein neues Design und eine intuitive Nutzerführung, dank der auch Gelegenheitsnutzer Dokumente rechtsgültig signieren oder Signaturen auf ihre Unversehrtheit überprüfen können. Mit der Lösung soll eine effiziente und kostenreduzierte Rechnungsstellung genauso möglich sein wie der vertrauliche Austausch von wichtigen Daten – beispielsweise Personalakten oder Geschäftsberichten – per Internet.

Governikus Signer 2.0 ist das erste Produkt der BOS KG, das auf dem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlenen Ecard-API-Framework aufsetzt. Ziel des Frameworks ist das Bereitstellen einer einfachen und homogenen Schnittstelle, um in verschiedensten Anwendungen eine einheitliche Nutzung unterschiedlicher Chipkarten (Ecards) zu ermöglichen.

Die BOS KG bietet die Funktionen des Governikus Signer 2.0 auch zur Integration in bestehende Fachverfahren an. Schnittstellen ermöglichen die einfache Einbindung einzelner Funktionen in vorhandene Fachsoftware. So sollen sich in Wirtschaft oder Verwaltung etablierte Anwendungen um Funktionen wie elektronisches Signieren oder kryptografisches Verschlüsseln erweitern lassen, um in diesen Prozessen ein höheres Sicherheitsniveau zu erreichen. (Quelle: Bremen Online Services GmbH & Co. KG/GST)