Absatz des europäischen Einzelhandels bleibt stabil

Entwicklung im europäischen Einzelhandel
Entwicklung im europäischen Einzelhandel

Im Dezember 2008 blieb das Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber dem Vormonat November sowohl in der Eurozone (EZ15) als auch in der EU27 stabil. Das bedeutet eine leichte Verbesserung gegenüber dem November, in dem das Volumen in beiden Gebieten noch um 0,1% zurückgegangen war. Gegenüber dem Dezember 2007 nahm der Einzelhandelsindex in der Eurozone um 1,6% ab. In der EU27 lag der jährliche Rückgang bei 0,8%. Das meldet das europäische Amt für Statistik, Eurostat.

Der durchschnittliche Einzelhandelsindex für das gesamte Jahr 2008 ging gegenüber dem Jahr 2007 in der Eurozone um 1,4% zurück. In der EU27 stieg der Index um 0,1%.

Monatliche Veränderungen

Der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren legte im Dezember gegenüber dem November in der Eurozone um 0,2% zu. Er reduzierte sich aber in der EU27 um 0,3%. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor nahm in der Eurozone um 0,4% ab, stieg aber in der EU27 um 0,1% an.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, erhöhte sich das gesamte Einzelhandelsvolumen in vier Mitgliedstaaten. In zwölf entwickelte es sich rückläufig. In Bulgarien und Großbritannien blieb das Volumen stabil. Die höchsten Zuwächse wurden in Luxemburg (+4,0%) und der Slowakei (+1,3%) verzeichnet. Die stärksten Rückgänge erlitten Slowenien (-9,0%), Portugal (-6,9%) und Lettland (-4,0%).

Jährliche Veränderungen

Der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren war im Dezember 2008 in der Eurozone um 1,0% und in der EU27 um 1,3% geringer als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor nahm um 2,0% bzw. 0,4% ab.

Von den Mitgliedstaaten, aus denen bereite Daten erhältlich sind, erhöhte sich das gesamte Einzelhandelsvolumen in vier Mitgliedstaaten. In weiteren vierzehn Mitgliedstaaten ging das Volumen zurück. Die höchsten Zuwächse wurden in Polen (+4,6%) und der Slowakei (+3,2%) erzielt. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Lettland (-16,9%), Estland (-13,2%) und Dänemark (-9,0%).

(Eurostat/ml) ENGLISH