Beschäftigungsperspektiven deutlich schlechter

ifo-Beschäftigungsbarometer
ifo-Beschäftigungsbarometer

Das Beschäftigungsbarometer des ifo-Instituts für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im März merklich gefallen. Immer mehr Industrieunternehmen wollen den Umfang ihrer Belegschaft reduzieren. Auch die Zahl der Betriebe, die Entlassungen durch Kurzarbeit zu vermeiden versuchen, steigt. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe hat sich die Tendenz zum Personalabbau verstärkt. Die Industrieunternehmen stufen ihren Personalbestand vermehrt als zu groß ein.

Besonders die Vorleistungs- und Investitionsgüterhersteller greifen bereits sehr stark auf das Instrument der Kurzarbeit zurück und wollen es in den nächsten Monaten noch intensiver nutzen. Im Großhandel haben sich die Beschäftigungsperspektiven ebenfalls merklich verschlechtert. Auch die Unternehmen im Bauhauptgewerbe sind etwas zurückhaltender bei ihren Personalplanungen. Im Einzelhandel haben sich die Beschäftigungsperspektiven dagegen geringfügig verbessert.

Das ifo-Beschäftigungsbarometer basiert auf rund 7000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels.

(ifo/ml)