Server-Cluster hilft DLR beim Energiesparen

DLR - Überwachung Ozonloch
DLR-Überwachung Ozonloch

Das Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat Dell mit der Implementierung eines leicht zu administrierenden Server-Clusters beauftragt, der gegenüber der aktuellen Lösung bis zu 5000 Euro an Energiekosten pro Jahr einsparen soll.

Die Abteilung Atmosphärenprozessoren des IMF entwickelt Lösungen für die Auswertung von Atmosphärenspektrometern und konzentriert sich auf die dafür notwendigen wissenschaftlichen und systemtechnischen Fragestellungen. Die Fernerkundung – also die Erkundung von Erdoberfläche und -atmosphäre mittels Flugzeug oder Satelliten – trage erheblich zu Verständnis und Verbesserung unserer Lebensbedingungen bei. Sie ermittelt wichtige Daten über unsere Umwelt, die die Basis für Entwicklung und Umsetzung von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen bilden. Die zuverlässige, hoch performante IT-Infrastruktur für die komplexen Forschungsaufgaben soll nun Dell bereitstellen.

Der Server-Cluster soll als Plattform für die Erstellung von Software mit neuen Algorithmen fungieren, die beispielsweise die Berechnung der globalen Ozonverteilung in der Stratosphäre deutlich beschleunigen soll. Das Altsystem sollte durch eine Lösung mit höherer Performance bei gleichzeitig reduziertem Platzbedarf und Energieverbrauch abgelöst werden. Neben der Energiekostensenkung durch den geringeren Stromverbrauch und Kühlungsbedarf werde so auch ein effektiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Die neue Dell-Lösung soll sich neben hoher CPU-Leistung und niedrigem Stromverbrauch vor allem durch eine aufwandsarme Systemadministration auszeichnen. Der Chassis Management Controller des PowerEdge M1000e soll die zentrale, redundante und sichere Remote-Konfiguration und -Überwachung mehrerer Blades und aller integrierten Komponenten über eine einzige Konsole ermöglichen.

„Die hohe Energieeffizienz der Dell-Lösungen, die einfache Implementierung und Konfiguration sowie der exzellente Support waren für uns die ausschlaggebenden Gründe für eine Entscheidung zugunsten von Dell“, erklärt Prof. Dr. Thomas Trautmann, Abteilungsleiter Atmosphärenprozessoren im IMF. „Die komplette Lösung wurde innerhalb von nur zwei Wochen von Dell ausgeliefert, und die Implementierung lief absolut reibungslos.“

Generell sprach laut Prof. Dr. Trautmann nicht zuletzt das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis für Dell. Die Dell-Lösung umfasst ein Blade-System PowerEdge M1000e mit 10 HE und 16 Blade-Servern PowerEdge M600. Die Blade-Server PowerEdge M600 mit jeweils zwei Intel-Xeon-Quad-Core-Prozessoren sind bis zu 60 % kompakter als herkömmliche 1-HE-Server. In den modularen PowerEdge M1000e können bis zu 16 PowerEdge M600 integriert werden.

Mit der Energiespartechnologie Energy Smart soll Dells PowerEdge-M-Serie bis zu 19 % weniger Strom als herkömmliche Systeme verbrauchen. Gleichzeitig biete sie bis zu 12 % mehr Leistung und eine bis zu 25 % bessere Performance pro Watt als vergleichbare Blade-Server-Systeme. Laut IMF liegt der Energiebedarf der Dell-Lösung bei etwa einem Drittel des alten Systems (9000 versus 3500 Watt). Bei einem durchschnittlichen Preis von 10 bis 12 Cent pro kW-Stunde ergibt dies rein rechnerisch eine jährliche Einsparung von annähernd 5000 Euro. Zudem konnten auch die Kosten für die Kühlung des Systems erheblich gesenkt werden. (Quelle: Dell GmbH/GST)