Bau von Wohngebäuden 1,0 Prozent teurer

Zahlen des Statistischen Bundesamts
Zahlen des Statistischen Bundesamts

Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude kostete in Deutschland im Mai 2009 1,0 % mehr als im Mai 2008. Noch im Februar lagen die Preise um 2,0 % über dem Vorjahresniveau. Von Februar 2009 auf Mai 2009 gingen die Preise durchschnittlich sogar um 0,2 % zurück. Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % zu. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Mai 2008 für Bürogebäude um 1,2 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 1,6 %.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Mai 2008 auf Mai 2009 um 0,3 %, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,5 %. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist stärkere Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+4,7 %), bei raumlufttechnischen Anlagen (+3,3 %) und bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+3,0 %). Unverändert blieben die Preise im Jahresvergleich bei Gerüstarbeiten. Preisrückgänge gab es bei Betonarbeiten (-1,1 %), bei Zimmer- und Holzbauarbeiten (-0,8 %) und bei Parkettarbeiten (-0,7 %).

(Statistisches Bundesamt/ml)