Stimmung bei Chemie und Umwelttechnik steigt

VDI-innovationsklima-Index
VDI-innovationsklima-Index

Die Zeichen einer Erholung mehren sich: Wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) am Dienstag meldete, stieg der VDI-Innovationsklima-Index im zweiten Quartal 2009 von 15 auf 18 Punkte. Dies ist die erste Verbesserung seit einem Jahr. Vor allem in der Chemie- und Umweltbranche sei Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Jetzt gelte es, auch die in anderen Branchen positiven Tendenzen weiter auszubauen und zu fördern, mahnt VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun.

Tatsächlich haben in den beiden genannten Branchen die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung deutlich zugenommen. In der Chemieindustrie stiegen diese Werte von 5 auf 23 Punkte und in der Umwelttechnik von 24 auf 34 Punkte. In anderen Branchen stellt der VDI eher negative Tendenz fest, so z. B. in der IT und Kommunikationstechnik sowie in der Energie- und Wasserversorgung.

Generell zeichnet sich laut Verband in der aktuellen Auswertung die Verfügbarkeit von Fachkräften als erfreulicher ab. Über 35 % der Befragten bewerten diese als gut bis sehr gut. Auch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung der eigenen Branche wird von mehr als 15 % der Befragten als positiv angesehen, im vergangenen Quartal waren es nur 10 %.

Insgesamt stimme der aktuelle VDI-Innovationsklima-Index zwar zuversichtlich, von seinem Vorjahreswert von 27 Punkten sei er jedoch noch ein gutes Stück entfernt, mahnt der VDI, dessen Index auf der Befragung von mehr als 1000 Verbandsmitgliedern basiert.

(VDI/ml)