Regionale Förderprogramme helfen beim Hauskauf

Die eigenen vier Wände als sichere Kapitalanlage müssen auch in der Finanzkrise kein unerfüllter Traum bleiben. Spezielle Förderdarlehen unterstützen besonders Familien beim Kauf oder Neubau von Immobilien. Aktuell profitieren laut Baugeldvermittler HypothekenDiscount besonders Immobilienkäufer in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg von solchen Förderungen.

„Wer in Nordrhein-Westfalen selbst genutztes Wohneigentum kaufen oder ein Haus bauen möchte, dem bietet die DSL Bank Förderdarlehen, deren Konditionen um bis zu 0,30 Prozentpunkte unter den Standardkonditionen liegen“, verrät Kai Oppel von HypothekenDiscount. Durch die zusätzliche Kombination mit wohnwirtschaftlichen KfW-Programmen könnten Immobilienfinanzierer schnell mehrere Tausend Euro Zinsen sparen

Allerdings gibt es bestimmte Einkommensgrenzen, die für alleinige Kreditnehmer bei einem Jahresnetto von 25.000 Euro liegen. Eine vierköpfige Familie darf beispielsweise nur ein maximales Nettoeinkommen von 70.000 Euro haben. Da das Angebot kontingentiert ist, sollten sich Interessenten schnell informieren.

Ähnlich diesem Modell ist das in Baden-Württemberg angebotene Förderdarlehen „Wohnen mit Kind“ eine interessante Ergänzung für die Finanzierung der eigenen vier Wände. Gefördert werden im Südwesten der Republik Privathaushalte mit mindestens einem minderjährigen Kind. Der Vorteil: Bei einer Zinsbindung von zehn Jahren ist das Förderdarlehen um 0,30 Prozentpunkte günstiger als das KfW-Wohneigentumsprogramm.

Bei einem Darlehen von 100.000 Euro werde so in zehn Jahren eine Zinsersparnis von 2700 Euro erzielt, rechnet Experte Kai Oppel vor. Eine Kombination mit anderen KfW-Programmen sei möglich. Allerdings gebe es auch hier eine Einkommensgrenze, die für Ehepaare und Lebensgemeinschaften bei 200.000 Euro und für Alleinerziehende bei 100.000 Euro liegt.

(ots/ml)