Rohstahlproduktion signalisiert positiven Trend

Zahlen des Statistischen Bundesamts
Zahlen des Statistischen Bundesamts

Obwohl die deutschen Hüttenwerke im Juli gegenüber dem Vorjahr 30 % weniger Roheisen (1,66 Millionen Tonnen) und 28,8 % weniger Rohstahl (2,69 Millionen Tonnen) herstellten, signalisieren diese Volumen dennoch eine positive Entwicklung, denn sie liegen deutlich über den Produktionsvolumen des Juni: So überschritt die Roheisenproduktion die Werte des Vormonats um 14,1 %. Die Rohstahlproduktion lag immerhin um 7,2 % über der des Vormonats. Kalender- und saisonbereinigt beträgt die Steigerung bei Rohstahl sogar 8,2 %.Vor allem Rohstahl gilt als Frühindikator für die industrielle Produktion. Die Entwicklung gegenüber dem Vormonat relativiert deshalb die schlechten Daten der ersten sieben Monaten des Jahres 2009. In diesen sieben Monaten wurden bundesweit nur 9,83 Millionen Tonnen Roheisen und 16,53 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion somit zwischen Januar und Juli 2009 um 44,3 % und die von Rohstahl um 41,4 % zurückgegangen.

(Statistisches Bundesamt/ml)