Sparbriefe unterliegen nicht der Wertpapieraufsicht

Sparbriefe sind keine Wertpapiere und fallen daher auch nicht unter die Aufsicht durch die Bundesanstalt Finanzdienstleistungen (BaFin). Das antwortete die Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage der FDP-Fraktion im Zusammenhang mit den Vorgängen um die Hypo Real Estate (HRE). Die HRE – so die Regierung weiter – habe nach eigenen Angaben jedoch ohnehin keine Sparbriefe begeben.Wie in der Antwort außerdem zu lesen ist, entfallen von den Gesamteinlagen der deutschen Privatkunden bei Banken in Höhe von rund 2,8 Billionen Euro (Ende 2008) nur 135,4 Milliarden Euro auf Sparbriefe. Rund 2,65 Billionen Euro sind als Sicht-, Termin- oder Spareinlagen angelegt. Die übrigen Mittel verteilen sich auf Anlageprodukte des Bundes wie Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Bundesobligationen und Tagesanleihen.

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Die Antwort der Bndesregierung enthält eine ausführliche Tabelle zur Entwicklung des Sparbriefvolumens im Zeitraum vom Januar 2000 bis Mai 2009.

(Deutscher Bundestag/ml)