Großhandelspreise legen gegenüber Vormonat zu

Zahlen des Statistischen Bundesamts
Zahlen des Statistischen Bundesamts

Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im August 2009 zwar um 8,3% unter dem Stand von August letzten Jahres. Dieses Jahresminus ist damit jedoch bereits kleiner ausgefallen als im Juli und Juni (-10,6% bzw. -8,8%). Vor allem aber – so die positive Botschaft für den Groß­han­del – zogen die Großhandelspreise im August gegenüber dem Vormonat Juli wieder um 0,7% an. So gingen die Großhandelspreise für Erze, Metalle und Metallhalbzeug gegenüber August 2008 um 32,5% zurück. Be­zo­gen auf den Vormonat Juli verteuerten sich diese Waren jedoch zum ersten Mal seit einem Jahr wieder (+2,5%).

Ähnlich verlief die Entwicklung bei den festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen: Ihre Preise verringerten sich auf Großhandelsebene im Vorjahresvergleich um 17,9%, während sie im Vergleich zum Vormonat um 3,9% stiegen.

In der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor waren auf Großhandelsebene im Vorjahresvergleich Getreide, Saaten und Futtermittel um 30,5% billiger; Obst, Gemüse und Kartoffeln waren um 11,8%, Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette um 10,8% günstiger. Auch gegenüber dem Vormonat wurde für Getreide, Saaten und Futtermittel (-7,9%) sowie für Obst, Gemüse und Kartoffeln (-0,4%) weniger bezahlt. Die Großhandelspreise für Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette blieben im August 2009 gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt unverändert.

Tabakwaren verteuerten sich im August 2009 auf Großhandelsebene um 4,9% gegenüber August 2008, gegenüber Juli 2009 um 1,4%.

(Statistisches Bundesamt/ml)