Makler spüren scharfen Gegenwind

Der Immobilienmarkt leidet unter der Rezession. Betroffen sind neben der Bauwirtschaft auch die Maklerunternehmen. Um bis zu 50 % sei für manche Makler der Umsatz eingebrochen, schreibt das Fachmagazin „immobilienmanager“ in seinem Maklerranking. Einige Maklerhäuser habe das Segment Wohnimmobilien vor dem Absturz bewahrt. Unternehmen, die ihren Schwerpunkt darauf legten, konnten sogar ihre Transaktionsvolumina steigern. Bei den reinen Gewerbemaklern dagegen brachen die Investmentumsätze um 40 bis 80 % ein.

Die Provisionserlöse litten ebenfalls unter den Rückgängen bei den Verkaufszahlen. Dennoch verlief diese Entwicklung nicht ganz parallel: Die Courtagen fielen weniger stark als der Wert der verkauften Objekte. Dies lässt sich nicht nur bei Gewerbe-, sondern auch bei Wohnimmobilien beobachten. Eine weitere Auswirkung der Krise ist das langsame Verschwinden der Nachweismakler als Anpassung an den veränderten Markt.

Spitzenreiter des aktuellen Maklerrankings ist der Unternehmensverbund Engel & Völkers. Auf Rang zwei folgt Jones Lang LaSalle, Drittplatzierter ist Vorjahressieger Atisreal, der heute BNP Paribas Real Estate heißt.

Das vollständige, nach Marktsegmenten gegliederte Maklerranking kann in der Septemberausgabe des „immobilienmanager“ nachgelesen werden.

(ots/ml)