Online-Shopping
Weihnachtseinkauf verlagert sich ins Internet

Der Weihnachtseinkauf findet 2009 online statt. 69 % der Deutschen werden ihre Geschenke 2009 voraussichtlich über das Internet ordern – ein Anstieg um 8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. 79 % nutzen das Internet zu Preisvergleich. Online-Shopping wird damit für die Deutschen zum festen Bestandteil des Weihnachtseinkaufs. Das ist das Fazit einer europaweiten Umfrage den Onlineportals Twenga.de.

Die Deutschen wollen in diesem Jahr das Internet noch stärker nutzen als im Vorjahr – sowohl beim Preisvergleich als auch beim Informieren über Produkte und beim Kauf selbst. Besonders Frauen haben im Vergleich zum letzten Jahr in allen drei Disziplinen stark aufgeholt: 78 % (+13 Prozentpunkte) werden Preise im Internet vergleichen, bei den Männern sind es 79 % (+7 Prozentpunkte). Deutsche Frauen werden sich online noch mehr über Produkte, Hersteller oder Shops informieren (+9 Prozentpunkte). Beim Online-Einkauf ist die Zahl von 61 auf 68 % gestiegen.

Die Online-Shopper sehen aber auch Nachteile des Einkaufs im Internet:

Top 10 der Bedenken beim Online-Shopping

  1. Umständlicher Umtausch (31 %)
  2. Lieferzeit wird nicht eingehalten (23 %)
  3. Produkt entspricht nicht der Beschreibung (19 %)
  4. Sofortige Warenmitnahme nicht möglich (17 %)
  5. Produkt online nicht erhältlich (17 %)
  6. Erhalt beschädigter Ware (16 %)
  7. Kein Umtausch möglich (15 %)
  8. Gewünschte Zahlungsart nicht möglich (9 %)
  9. Online-Zahlung nicht vertrauenswürdig (8 %)
  10. Nicht mit Online-Shopping vertraut (2 %)
(Mehrfachnennungen waren in der Befragung erlaubt)

Nicht immer sind ein und dieselben Bedenken bei Männern und Frauen gleich stark ausgeprägt. So liegt bei den Frauen auf Platz zwei der größten Bedenken die Unsicherheit einer rechtzeitigen Lieferung, Männer wiederum haben vor allem Sorge, dass die Produkte nicht den Beschreibungen der Shops entsprechen.

(ots/ml)