Werbebudget-Studie
B2B-Marketing setzt verstärkt auf Keyword-Advertising

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Werbetreibende aus dem Business-to-Business-Bereich (B2B) setzen in Krisenzeiten verstärkt auf bezahlte Such­ma­schi­nen­ein­träge im Internet, um ihre spezielle Zielgruppe der Unter­neh­mens­ent­schei­der effizient zu erreichen. Bei 76 % der B2B-Unternehmen spielt Keyword-Advertising in Business-Suchmaschinen wie Wer liefert was? oder in allgemeinen Suchmaschinen wie Google bereits eine zentrale Rolle im Werbebudget. Gefolgt von Print-Werbung in Fachzeitschriften und klassischer Onlinewerbung (jeweils 61 %). Das zeigt die neue von TNS Infratest erarbeitet Studie Werbung im Business-to-Business 2009.

Im Rahmen der von Wer liefert was? in Auftrag gegebenen Studie wurden 160 Marketing-Entscheider aus deutschen B2B-Unternehmen zu ihren Werbebudgets befragt. Die Antworten der Befragten lassen deutlich erkennen, dass sich die Verschiebung der Werbebudgets in Richtung Keyword-Advertising (+19 %), klassischer Onlinewerbung (+6 %) und Anzeigen in Fachzeitschriften (+4 %) im Vergleich zu 2007 ungebremst fortsetzt. Print-Werbung in Publikumszeitschriften und Außenwerbung (jeweils -9 %) und Aktionen zum Beispiel am POS (-8 %) verlieren dagegen laut Infratest-Studie weiter an Bedeutung.

Der Grund für diese Entwicklung liegt nach Ansicht von Andrew Pylyp, Geschäftsführer von Wer liefert was?, auf der Hand: Keyword-Advertising bietet Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen ausschließlich anderen Firmen anbieten, effiziente Möglichkeiten zur Zielgruppeneingrenzung. Besonders auf Geschäftskunden spezialisierte Business-Suchmaschinen ermöglichen eine gezielte Werbeansprache von Unternehmensentscheidern. Gerade in schwierigen Wirtschaftszeiten seien Budgetverschiebungen in Richtung Keyword-Advertising und klassischer Onlinewerbung deshalb logische Konsequenzen.

Die Studie steht als kostenloser Download online zur Verfügung.

(ots/ml)