Europäisches Baugewerbe
Bauproduktion in der Eurozone um 1,1 Prozent gefallen

Die Entwicklung der Pro­duk­tion des europäischen Baugewerbes

In der Eurozone (EZ16) nahm die saisonbereinigte Pro­duk­tion im Baugewerbe im November 2009 gegenüber dem Vormonat um 1,1 % ab. Das Baugewerbe der EU27 erlitt im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 0,6 %. Im Oktober war die Produktion gegenüber dem Vormonat lediglich um 0,4 % bzw. 0,3 % zurückgegangen. Zwischen November 2008 und November 2009 nahm die Produktion in der Eurozone um 8,0 % und in der EU27 um 6,7 % ab.

Vergleich mit Oktober 2009

Von den Mitgliedstaaten, für die bereits November-Daten vorliegen, konnten im Baugewerbe sechs Mitgliedstaaten eine steigende Produktion verzeichnen. In weiteren sechs Mitgliedstaaten fiel die Produktion. Die höchsten Zuwächse verzeichneten die Slowakei (+13,7 %), Portugal (+4,1 %) und Rumänien (+2,9 %). Die stärksten Rückgänge wurden in Slowenien (-4,5 %), Spanien (-3,5 %) und Bulgarien (-1,9 %) gemessen.

Im Hochbau fiel die Bautätigkeit in der Eurozone um 1,5 % und in der EU27 um 0,7 %. Im Tiefbau nahm die Bautätigkeit in der Eurozone um 0,9 % und in der EU27 um 0,6 % zu.

Vergleich mit November 2008

Soweit derzeit erkennbar fiel die Produktion im Baugewerbe in neun Mitgliedstaaten. Die stärksten Rückgänge erlitten Rumänien (-24,4 %), Bulgarien (-22,5 %), Slowenien (-18,1 %) und Spanien (-16,5 %). In Polen (+8,8 %), der Tschechischen Republik (+6,4 %) und Deutschland (+3,8 %) stieg die Produktion hingegen an.

Im Hochbau nahm die Bautätigkeit in der Eurozone um 10,5 % und in der EU27 um 9,4 % ab. Im Tiefbau stieg die Bautätigkeit in der Eurozone um 1,2 % und in der EU27 um 4,4 % an.

(Eurostat/ml)