Verarbeitendes Gewerbe
Umsatz im November um knapp 10 Prozent geschrumpft

Bundesstatistik
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Der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe ging im November 2009 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres arbeitstäglich und preisbereinigt um 9,7 % zurück. Das besagen vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamts. Trotz des starken Rückgangs zeichnet sich damit eine Abflachung ab (Vergleichswert Oktober: -13,7 %). Im Vergleich zum Vormonat stieg der Umsatz im November saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,1 % (nach -0,5 % im Oktober 2009) an.

Vergleich mit November 2008

Der Inlandsumsatz nahm im November gegenüber dem Vorjahr um 8,4 % ab, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern verringerten sich um 11,3 %. Dabei lagen der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 11,4 % und der Absatz in das übrige Ausland um 11,2 % unter dem Vorjahresniveau.

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige gab es bei den Herstellern von chemischen Erzeugnissen erstmals seit 20 Monaten wieder einen Zuwachs beim preisbereinigten Umsatz. Er stieg im November 2009 um 5,0 % gegenüber November 2008. Den stärksten Umsatzrückgang erlitt mit -28,6 %, weiterhin der Maschinenbau. Beim Umsatz der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen gab es ein Minus von 6,3 %.

Vergleich mit Oktober 2009

Während das Geschäft mit inländischen Abnehmern im Vergleich zum Vormonat um 0,5 % zurückging, erhöhte sich der Auslandsumsatz um 0,9 %. Dabei verringerte sich der Absatz in die Eurozone um 0,9 %, der Umsatz mit dem restlichen Ausland verzeichnete dagegen einen Anstieg von 2,4 %.

11-Monatsvergleich

Kumuliert von Januar bis November 2009 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 17,9 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; dabei verringerten sich das Inlandsgeschäft um 14,6 %, der Auslandsumsatz um insgesamt 21,6 %.

(Statistisches Bundesamt/ml)