Umfrage zu Cloud Services
87 Prozent deutscher Unternehmen wollen investieren

Investitionen in Cloud-Services
Investitionen in Cloud-Services

Das AT&T-Unternehmen Sterling Commerce hat die Ergebnisse einer Studie unter 300 deutschen, französischen und britischen Senior-IT-Managern bekannt gegeben. Demnach planen durchschnittlich 72 % Investitionen in Cloud-basierte B2B-Integration-Dienste (Business to Business), um Kosten zu senken und die Infrastruktur besser zu skalieren. Das rein deutsche Umfrageergebnis lag mit 87 % sogar noch höher.

55 % (57 % in Deutschland) sehen den Vorteil der Kostenreduktion durch verbesserten Einsatz des IT-Personals und Berechenbarkeit der Kosten. 35 % (40 % in Deutschland) erwarten eine Kosteneinsparung durch Reduktion manueller Prozesse, die nach eigenen Angaben das größte Hindernis in ihren derzeitigen B2B-Integrationsmöglichkeiten darstellten. Und ungefähr ein Drittel der Befragten erhofft sich eine bessere Sichtbarkeit ihrer B2B-Prozesse.

65 % (Deutschland 66 %) der Befragten stufen das Thema Sicherheit als wichtigsten Aspekt bei Cloud-basierten B2B Integration Services ein.

„Dies deckt sich mit der Meinung der Industrie im Zusammenhang mit Cloud Computing“, so David Carmichael, Senior Product Marketing Manager, Sterling Commerce. „Vertragliche Vereinbarungen können nur dann voranschreiten, wenn beim Umzug in Cloud-basierte Services für die Sicherheit der Daten garantiert werden kann. Integration-Service-Provider müssen glaubhaft sein, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen.“

Das Ergebnis der Studie zeigt auch, dass die Wahl des richtigen B2B-Integrationsanbieters von großer Relevanz ist. Nur 8 % betrachteten dies als unwichtig.

Gartner prognostiziert in der Studie Sizing the Cloud; Understanding the Opportunities in Cloud Services, dass der weltweite Umsatz mit Cloud Services von 46,4 Mrd. US$ im Jahr 2008 auf 150,1 Mrd. bis zum Jahr 2013 ansteigen wird. Für die Bereiche IaaS (Integration as a Service) und B2B Integration Outsourcing schätzt Gartner ein Investitionsvolumen von 1,5 Mrd. US$ für 2009. (Quelle: Sterling Commerce GmbH/GST)