engineerING card
Berufsausweis macht Ingenieure mobiler

engineerING card
engineerING card

Ein neuartiger Berufsausweis für Ingenieure wurde am Dienstag auf der Hannover Messe vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) vorgestellt. Er soll die Mobilität der Ingenieure in Europa erhöhen. Der VDI konnte den europäische Ingenieurdachverband FEANI bereits im vergangenen Jahr davon überzeugen, dass nur mit Hilfe eines solchen Dokuments die europäische Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufs­qua­li­fi­ka­tionen effizient umzusetzen ist.

„Die Karte unterstützt den Fortschritt des Bologna-Prozesses über die Hoch­schul­aus­bil­dung hinaus und trägt zur Transparenz bei Bewerbungen im In- und Ausland bei“, er­läu­terte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Motive des VDI. „Sie erleichtert den Auswahlprozess sowohl für Bewerber als auch für Personaler.“

Der Berufsausweis mit dem offiziellen Namen engineeringING card dokumentiert Ab­schlüs­se, einschlägige Berufserfahrung und Weiterbildung sowie die Verbands­zu­ge­hörig­keit des Ingenieurs. Der persönliche Registerauszug, den der Eigentümer der Karte einsehen, ausdrucken und potenziellen Arbeitgebern vorlegen kann, ist nach dem Muster des europäischen Lebenslaufs aufgebaut. „Vergleichbare Standards erleichtern uns den länderübergreifenden Einsatz von Ingenieuren“, lobte auch E.ON-Personalvorstand Christoph Dänzer-Vanotti den neuen Ausweis.

Beantragen können die deutsche engineeringING card alle erfolgreichen Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs an einer deutschen Hochschule.

Weitere Informationen zur engineeringING card bietet ein spezielles Internetportal. Eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Merkmalen steht als kostenloser Download zur Verfügung.

(VDI/ml)