Verarbeitendes Gewerbe im Januar
Umsatzrückgang zum Vormonat um 0,2 Prozent

Bundesstatistik
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Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe fiel im Januar 2011 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,2 % niedriger aus als im Dezember 2010. Im Detail fanden gegenläufige Entwicklungen im In- und Auslandsgeschäft statt: So erhöhte sich der Inlandsumsatz um 1,3 %, während die Umsätze mit ausländischen Abnehmern um 1,7 % zurückgingen. Besonders stark reduzierte sich der Umsatz mit Ländern außerhalb der Eurozone (-2,9 %), während der Umsatz mit der Euro­zone etwas zulegte (+0,1 %).

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige stieg der Umsatz im Januar 2011 gegenüber Dezember 2010 preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt am stärksten bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen (+15,6 %). Dabei erhöhten sich sowohl der Inlandsumsatz (+14,2 %) als auch der Auslandsumsatz (+16,9 %). Ebenfalls über eine positive Entwicklung durften sich die Hersteller von Metallerzeugnissen freuen (+5,1 %). Auch sie erzielten einen Zuwachs sowohl beim Inlandsumsatz (+ 4,4 %) als auch beim Auslandsumsatz (+ 6,3 %). Den stärksten Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat gab es im Maschinenbau mit -2,4 % (Inland +0,4 %, Ausland -4,0 %).

Im Vergleich zum Januar 2010 lag der preis- und arbeitstäglich bereinigte Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im Januar 2011 um 11,6 % höher. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern stieg im gleichen Zeitraum um 7,8 %. Der Auslandsumsatz legte um 16,1 % zu. Dabei erhöhten sich der Absatz in die Eurozone um 8,6 % und der Umsatz im Geschäft mit dem restlichen Ausland um 22,8 %.

(Statistisches Bundesamt / ml)