EuroCombi im Feldversuch
IIN füttert Debatte um Lang-LKW mit Fakten

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Lang-LKW würden bis zu 60 Tonnen auf die Straße bringen

Die Initiative für Innovative Nutzfahrzeuge (IIN), in der 18 namhafte Wirtschaftsverbände und Logistikunternehmen zusammenarbeiten, hat ein Faktenpapier zum geplanten Feldversuch zur Erprobung von Lang-Lkw veröffentlicht. Ziel ist es, der z.T. hitzig geführten öffentlichen Diskussion um die „Monstertrucks“ eine Faktengrundlage an die Hand zu geben. Ausdrücklich wendet sich die Initiative darin gegen 60-Tonner auf deutschen Straßen.

Gleichzeitig definiert die IIN ihre Anforderungen an den Feldversuch. Gesellschaftliche Akzeptanz können umwelt- und effizienzregechte Nutzfahrzeuge laut Initiative nur finden, wenn sie strengsten Kriterien genügen. Höchste, auf die speziellen Anforderungen des Lang-Lkw abgestimmte sicherheitstechnische Standards und entsprechend hohe zusätzliche Anforderungen an die Fahrer müssten die Sicherheit auf der Straße gewährleisten.

Die Initiative betont in dem Papier darüber hinaus, dass es beim Einsatz von Lang-Lkw nicht um ein höheres Gewicht gehe. Der Lang-Lkw komme – wie auch herkömmliche Lastzugkombinationen – mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 40 t bzw. 44 t im kombinierten Verkehr aus. Im Feldversuch mit dem Lang-Lkw werde sich nur die Länge der Fahrzeugkombination ändern, die 25,25 m nicht überschreiten soll.

Das Positionspapier gibt es auf der Seite des Bundesverbands der Deutschen Industrie als PDF zum Herunterladen (Quelle: Bundesverband der Deutschen Industrie/sp)