Logistikleistung in XXL-Netzwerken
IPH bewertet Reife von Produktionspartnern

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Die Queen Mary 2 im Hamburger Hafen

Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) erforschen, wie Unternehmen, die in Netzwerken arbeiten, ihre Partner anhand von Kennzahlen bewerten können. Die Bewertung von Zuliefer- und Abnehmerfirmen ist laut IPH vor allem für Hersteller und Zulieferer von XXL-Produkten wie Flugzeugen oder Schiffen bedeutsam, die meist in Netzwerken organisiert sind und mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten.

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So sei z.B. ein Hersteller von Schiffskabinen auf die Belieferung von Sanitärfirmen angewiesen. Wenn er die logistische Leistungsfähigkeit der anderen bewerten könne, könnte er sich für einen sehr zuverlässigen oder flexiblen Partner entscheiden bzw. in Partnerschaften die Leistungen verbessern, so der Gedanke des Projektes LORG (Reifegradbasierte Entwicklungsrichtlinien für die Erhöhung der Logistikleistung in Produktionsnetzwerken zur Herstellung von großskaligen Produkten).

Zunächst werden die Akteure u.a. befragt. Aus den Kennzahlen sollen Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Logistikleistung abgeleitet werden. Die Unternehmen können den Leitfaden dann anwenden, um andere und sich selbst zu bewerten.

„Unter dem Strich geht es darum, Leistungen zu dokumentieren und Empfehlungen für die Unternehmen abzuleiten“,

erklärt Michael Richter, Projektingenieur am IPH und Verantwortlicher für LORG. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von LORG (Quelle: Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH/sp).