EU-Innovationsbericht
Deutschlands Innovationskraft ist drittstärkste der EU

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Europa müsse bei der Innovation zulegen, mahnt EU-Industriekommissar Antonio Tajani. Zwar sei die Innovationsleistung 2011 weiter gestiegen, aber langsamer als in den Jahren davor. Musterschüler in Europa ist jedoch Deutschland, das sich im Innovationsranking um eine Position auf Platz drei vorschieben konnte. Die Plätze eins und zwei belegen Schweden und Dänemark. Der Abstand der EU zu den weltweit führenden Ländern USA, Japan und Südkorea sei jedoch gleich groß geblieben.

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Den größten Rückstand verzeichnet die EU-27 weiterhin im Bereich Innovation des privaten Sektors. Hingegen bleibt der klare Vorsprung der EU vor den Schwellenländern China, Brasilien, Indien, Russland und Südafrika erhalten. China verbesserte allerdings seine Innovationsleistung und holt zunehmend auf.

Tajani betrachtet die diesjährigen Ergebnisse als ein deutliches Warnsignal dafür, dass es einer noch größeren Anstrengung zur Förderung der Innovation bedarf: „Wenn wir zu unseren wichtigsten Handelspartnern aufschließen und die aktuelle Krise überwinden wollen, gilt es, unsere ganze Kraft auf die Innovation zu richten. Hierbei zähle ich insbesondere auf die Unternehmen, die sich als Schlüssel zum Innovationserfolg erwiesen haben.“ Erfolgreiche Firmengründungen in anderen Weltregionen zeigten jedoch, dass Europa immer noch Lernbedarf habe, so Tajani weiter.

EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn, zuständig für Forschung, Innovation und Wissenschaft in der Kommission, fordert einen „Europäischen Forschungsraum, mit dem ein stärkerer Wettbewerb angeregt, Spitzenleistungen erbracht und den herausragendsten Forschungstalenten weltweit attraktive Bedingungen nachhaltig geboten werden können“.

Der englischsprachige Innovationsbericht steht per Download kostenfrei im Internet bereit. (Quelle: EU-Kommission/ml)