Die Lage der freien Berufe
Die meisten neuen Freiberufler arbeiten in der Kultur

Die Lage der freien Berufe, © IFB/BMWi
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Die Studie „Die Lage der freien Berufe“, die im Auftrag des Bundes­ministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erstellt wurde, möchte die Entwicklung in den letzten zehn Jahren aufzeigen und einen Überblick über die berufliche und wirtschaftliche Situation der verschiedenen freien Berufe geben. Gleichzeitig hat sie einen neuen Rekord festgestellt. Laut BMWi stieg die Zahl der selbstständigen Frei­berufler zwischen 2002 und 2011 um 62 % und erreichte 2011 mit 1,14 Mio. einen neuen Höchst­stand.

Die größte Gruppe stellten die freien Kultur­berufe wie Jour­nalisten und Presse­fotografen mit 285.000 Selbst­ständigen, gefolgt von Ärzten mit knapp 125.000, anderen freien Heil­berufen mit 115.000 und Rechts­anwälten mit über 112.000 Selbst­ständigen. Gleichzeitig sei die Zahl der sozial­versicherungs­pflichtig Beschäftigten in frei­beruflichen Unter­nehmen von Mitte 2002 bis Mitte 2010 um 14 % auf ca. 2,7 Mio. gestiegen. Das entspreche einem Anteil von über 10 % an der Gesamt­zahl der sozial­versicherungs­pflichtig Beschäftigten.

Die Studie gibt es beim BMWi kostenfrei als PDF zum Herunterladen. (Quelle: BMWi/sp)