Air Liquide
Kooperation arbeitet an optimierten Biokraftstoffen

Wie die Wissenschaftliche Abteilung der Französischen Botschaft in der BRD mitteilt, hat die Firma Air Liquide mit der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) eine Kooperationsvereinbarung über die Entwicklung einer Pilotanlage für die Herstellung von Biokraftstoffen der zweiten Generation unterzeichnet. Im Rahmen dieser Partnerschaft werde die CEA eine Prozesskette zur Zerkleinerung, zum Pressen, Dosieren und Transportieren von fester Biomasse (einschließlich Holz) entwickeln. Durch diese mechanische Vorbehandlung soll der Energieverbrauch im Vergleich zur thermischen Vorbehandlung wie dem Rösten oder der Pyrolyse gesenkt werden.

Der Wissenschaftlichen Abteilung zufolge wird die vorbehandelte Biomasse in einem Brenner in Synthesegas umgewandelt, der bei hoher Temperatur (1300–1400° C) mit Sauerstoff anstelle von Luft arbeitet, um so den Energieverbrauch dieser Vorbehandlung zu minimieren. Die Verbrennung mit Sauerstoff unter hohem Druck und hoher Temperatur soll die direkte Umwandlung von fester Biomasse in Synthesegas ermöglichen.

Biokraftstoffe der zweiten Generation werden laut Wissenschaftlicher Abteilung aus pflanzlichen Rohstoffen erzeugt, die weder in der Nahrungsmittelproduktion, noch in der Industrie Anwendung finden (pflanzliche Abfälle, Stängel, Blätter etc.).

Weitere Informationen (in französischer Sprache) gibt es direkt bei der CEA. (Quelle: Wissenschaftliche Abteilung der Französische Botschaft in Deutschland/sp)