SIMKAS 3D
TU Berlin gewinnt den GIS Best Practice Award

SIMKAS 3D hat den GIS Best Practice Award 2013 gewonnen. Das Projekt simuliert anhand eines 3D-Modells der Stadt Berlin den kaskadierenden Ausfall von Versorgungsinfrastrukturen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme.

Im Krisenfall – ausgelöst etwa durch Extremwetterlagen – können sich Versorgungsinfrastrukturen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme aufgrund gegenseitiger Abhängigkeiten als besonders anfällig erweisen. Sobald mehrere Versorgungssysteme betroffen sind, besteht selbst bei kleineren Defekten die Gefahr, dass sich Ausfälle in einzelnen Systemen gegenseitig bedingen oder verstärken. Ziel des Projekts SIMKAS 3D war es daher, eine Anwendung zu entwickeln, die unterschiedliche Betreiber an einen Tisch holt und hilft, solche Kaskadeneffekte frühzeitig zu erkennen und damit Krisen möglichst zeitnah zu bewältigen.

Den zweiten Platz erhielt das Projekt smartMap Berlin. Mit der immobilienwirtschaftlich orientierten Nutzung erschließt das Projekt eine neue Anwendung für das bestehende Berliner 3D-Stadtmodell.

Auf den dritten Platz schaffte es das interaktive Meldesystem Breitbandatlas Deutschland, eine Plattform für die GIS-gestützte Bedarfsmeldung von Internet-Endkunden.

Die Verleihung der GIS Best Practice Awards findet am 8. Oktober 2013 auf der Fachmesse Intergeo in Essen (8.–10. Oktober 2013) statt. (Quelle: DVW/ff)