Statistisches Bundesamt
Erzeuger- und Verbrauchspreise gehen auseinander

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lagen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im November 2013 um 0,8 % niedriger als im November 2012. Dabei standen die niedrigeren Preise für Energie und Vorleistungsgüter einem Plus bei den Verbrauchsgütern gegenüber: Destatis zufolge kostete Energie im Durchschnitt 2,1 % weniger als im November 2012.

Die Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) seien um 2,0 % billiger gewesen. Dabei hätten Metalle 6,0 % weniger gekostet. Die Preise für Nichteisenmetalle lagen um 11,1 % niedriger, die Preise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen um 5,3 %. Futtermittel für Nutztiere kosteten 11,4 % weniger, Getreidemehl 11,6 %. Gesägtes und gehobeltes Holz seien hingegen teurer gewesen (+5,6 %).

Verbrauchsgüter hingegen waren nach Angaben von Destatis 1,5 % teurer. Dabei hätten Nahrungsmittel im Jahresvergleich 1,3 % mehr gekostet. Bei der Butter betrug der Anstieg 22,9 %, bei Milch 14,8 % und bei Käse und Quark 13,5 %. Verarbeitete Kartoffeln kosteten laut Destatis 7,9 % mehr, wohingegen die Preise für Kaffee um 3,6 % gefallen sind. Fleisch (ohne Geflügel) sei 5,4 % billiger gewesen, Zucker 7,0 %.

Gebrauchsgüter schließlich waren Destatis zufolge um 1,1 % teurer als im November 2012, Investitionsgüter um 0,7 %. (Quelle: Detatis/sp)