Cloud Computing
Die Forschung vernetzt ihre Private Clouds

OpenCloudMesh, © ownCloud
OpenCloudMesh

Unter dem Dach des internationalen Forschungsnetzwerks GÉANT entsteht derzeit unter dem Namen OpenCloudMesh ein Netzwerk, das die Private Clouds mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen miteinander verknüpft. Die technische Basis bildet die freie Software ownCloud, die mit der aktuellen Version 7 ein Server-to-Server-Sharing einführte.

OpenCloudMesh ermöglicht den Zugriff von einer Private Cloud auf Dateien einer anderen, unabhängig davon, wo das File letztlich gelagert ist. Der Datenschutz und die Kontrollmöglichkeiten sollen dabei das gleiche Niveau haben wie es die Anwender von ihrer lokalen Cloud gewohnt sind. OpenCloudMesh will in Kürze einen ersten Entwurf für die Schnittstelle (API) vorlegen, die das Projekt verwenden will.

Beteiligt sind an OpenCloudMesh derzeit das Kernforschungszentrum CERN, die nordrhein-westfälische Campus-Cloud Sciebo, die University of Florida, die Schweizer Hochschulstiftung SWITCH, die niederländische Hochschulvereinigung SURF, die University of Hawaii, die Universität Wien, das australische Hochschulnetzwerk AARNet, das Rechenzentrum Garching (RZG), das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, die ETH Zürich, das internationale Wissenschaftsnetzwerk ERCIS, die TU Berlin und natürlich GÉANT selbst. (Quelle: ownCloud/rf)