Online-Handel
EU-Kommission will die Preisdiskriminierung stoppen

Einheitliche Online-Preise, © fotogestoeber – Fotolia

Die EU will Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Käufer aus verschiedenen EU-Ländern nicht mit unterschiedlichen Preisen, Verkaufsbedingungen oder Lieferoptionen konfrontiert werden, wenn dies „nicht aus objektiven und nachprüfbaren Gründen berechtigt ist.“

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Nach eigener Angabe erhält die Kommission regelmäßig Beschwerden über eine unterschiedliche Behandlung aufgrund der Nationalität oder des Wohnorts. Künftig dürften damit nur noch die in den einzelnen EU-Ländern unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze und die variierenden Lieferkosten Preisunterschiede rechtfertigen. Gegenwärtig ist die – teils automatisierte – unterschiedlche Preisgestaltung gängige Praxis: Was Kunden zahlen hängt nicht nur vom Wohnort ab, sondern sogar vom für den Einkauf verwendeten Endgerät. (Quelle: EU-Kommission/db)