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Mozilla fördert acht Open-Source-Projekte

Mozilla fördert Open Source, © Jörg Vollmer – Fotolia

Seit Oktober 2015 existiert MOSS, der Mozilla Open Source Support, mit dem Mozilla Open-Source-Projekte finanziell fördern will. In der ersten Runde wurden 503.000 US$ an Projekte ausgeschüttet, die Mozilla selbst gestartet hatte. Weitere 500.000 US$ gingen an die SOS-Stiftung (Secure Open Source), die Open-Source-Software sicherer machen will. Nun hat die dritte Runde begonnen, bei der die Foundation 385.000 US$ an Projekte vergibt, die sie nicht selbst ins Leben gerufen hat, die aber dennoch im Einklang mit den eigenen Zielen stehen.

  1. Das NVDA Project hat einen Open-Source-Bildschirmleser entwickelt, der sehbehinderten Menschen das Arbeiten mit dem Computer ermöglicht. Professionelle Programme dieser Art sind sehr teuer, der NVDA-Reader steht kostenlos zum Download bereit. Mozilla überweist dem Projekt 15.000 US$.
  2. 152.500 US$ gehen an das Anonymisierungsnetzwerk Tor.
  3. 77.000 US$ bekommt das sichere Linux-Live-System Tails.
  4. Weitere 50.000 US$ fließen an die Entwickler des HTTP/2-Webservers Caddy.
  5. Die in Rust geschriebene, asynchrone I/O-Bibliothek Mio bekommt 30.000 US$.
  6. Die Entwickler der DNS-API getdns erhalten 25.000 US$.
  7. Die Open-Source-Spiele-Engine Godot unterstützt Mozilla mit 20.000 US$.
  8. Für die Entwicklung von PeARS, eines Peer-to-Peer-Agenten für reziproke Suchen, gibt Mozilla schließlich 15.500 US$.

(Quelle: Mozilla/rf)