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Etablierte Unter­nehmen soll­ten die Nähe zu Start-ups suchen

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Es hakt an der Kom­mu­ni­ka­tion, wenn es um die Zu­sam­men­arbeit zwi­schen etab­lier­ten und jungen Unter­nehmen geht, sagt eine re­prä­sen­ta­ti­ve Be­fra­gung des Bitkom unter 505 Unter­nehmen aller Bran­chen. Des­halb ent­wickeln nur 14 % der Firmen gemeinsam mit Start-ups neue Dienst­leistungen und Pro­dukte. „Riesige Chancen werden da­durch ver­spielt“, warnt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Er betont außerdem, dass die Vorteile auf beiden Seiten liegen: Etablierte Firmen haben so früh Zugriff auf digitale Innovationen, während Start-ups leichter auf dem Markt Fuß fassen und erste Kunden gewinnen können. Doch ganze 65 % der Befragten aus der Führungsebene von Unternehmen (ab 20 Mitarbeiter) geben an, dass sie mit Start-ups gar nicht zusammenarbeiten. 8 % sagen, dass sie sich finanziell an Start-ups beteiligt haben, 28 % arbeiten mit ihnen auf andere Art zusammen, etwa bei Gründerwettbewerben.

Unter den Hürden, die offenbar vor einer Kooperation stehen, sind einige plausibel (Zeit- und Geldmangel, kein konkretes Projekt etc.), andere weniger: 77 % aller Unternehmen geben an, sie hätten einfach keinen Kontakt zu Gründern. Das wiederum ließe sich relativ einfach beheben, etwa durch die Digital Hub Initiative oder im Rahmen der örtlichen und regionalen Plattformen.

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